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IPSAS

IPSAS - Impulse für die Reform der Rechnungslegung

Das Institut für Verwaltungs-Management hat die Entstehung der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) von Beginn weg verfolgt. Im Rahmen eines KTI-Forschungsprojektes wurde sodann zwischen 2001 und 2003 die Anwendbarkeit von IPSAS in der Schweiz einer genaueren Prüfung unterzogen. Das Resultat (PDF, 88 KB) dieses Projekts, eine Fallstudie mit der Stadt Kloten, die gemeinsam mit Ernst&Young erstellt wurde, machte deutlich, dass

  • auf Ebene Kantone und Gemeinden mit dem Harmonisierten Rechnungsmodell formell eine gute Basis für die Anwendung von IPSAS vorhanden ist und IPSAS den Besonderheiten des öffentlichen Sektor gut Rechnung trägt
  • materiell eine Rechnung nach HRM deutlich von der Rechnung nach IPSAS abweicht
  • die Umstellung machbar, aber aufwändig ist.

 

Die Hauptunterschiede zwischen einer HRM- und einer IPSAS-Rechnung liegen in der

  • Präsentation: Die Rechnung nach IPSAS ist kompakter und besser auf die Gesamtsicht ausgerichtet
  • Konsolidierung: Die Rechnung nach IPSAS trägt der Tendenz zur Verselbständigung besser Rechnung
  • Bewertung: Die Bewertung erfolgt unter IPSAS nach wirtschaftlichen Kriterien

 

Inzwischen sind auf Ebene Bund und Kanton mehrere Reformprojekte zur Verbesserung der finanziellen Berichterstattung gestartet worden. Das Institut für Verwaltungs-Management ist an folgenden Projekten beteiligt:

  • Neues Rechnungsmodell Bund (NRM)
  • Rechnungslegung Kanton Zürich
  • HRM2

 

Der Institutsleiter vertritt ferner das Eidgenössische Finanzdepartement und die Finanzdirektorenkonferenz gegenüber den Gremien des IPSAS-Board und wirkt in der Expertenkommission zur Reform der Finanzstatistik mit.
Das erarbeitete Know-how fliesst direkt in unsere Weiterbildungsangebote, insbesondere den CAS Public Finance and Accouting ein.